Podcasts und Castro 3

24.08.2018   ·   Software , iOS

Ob auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkaufen - meistens habe ich Kopfhörer auf und in der Regel höre ich dann Podcasts. Wie für so viele Anwendungsfälle gibt es auch hier zahlreiche Apps für das iPhone und ich glaube, dass ich mittlerweile die bekanntesten durchgetestet habe. Mein persönlicher Favorit ist dabei Castro.

Ordnung muss sein

Ein Alleinstellungsmerkmal ist die Organisation der Abos: Neue Episoden landen bei mir in der Inbox und können dann mit einem schnellen Wisch an den Anfang oder das Ende der Wiedergabeliste gesetzt oder verworfen werden. So setze ich beispielsweise die aktuelle Folge der "Lage der Nation", die einen starken Nachrichtenbezug zur vergangenen Woche hat, oben auf die Liste und Info-Sendungen wie "Radio Wissen" an das Ende. Bei manchen Abos spricht mich auch nicht jedes Thema an, so dass ich die Episode dann gleich archiviere - bei um die 40 Podcasts komme ich sonst eh nicht dazu, alles anzuhören.
Wieder andere Podcasts habe ich so eingerichtet, dass sie die Inbox überspringen und gleich an den Anfang meiner Wiedergabeliste landen - so etwa das sehr empfehlenswerte tägliche Nachrichtenupdate "Was jetzt" von der ZEIT.
Was ziemlich kompliziert klingt, hat man schnell verinnerlicht, wenn man die App ausprobiert. Während viele andere Clients mit unterschiedlichen Listen arbeiten, finde ich klasse, hier nur mit einer Wiedergabeliste zu jonglieren.

Viele Funktionen im schicken Design

Darüber hinaus hat Castro in der Version 3 so ziemlich alles, was man von einem modernen Client erwartet: Die Wiedergabegeschwindigkeit kann (sogar pro Podcast) angepasst, ein Schlaftimer gestellt und zu Kapiteln gesprungen werden. Die Audiadateien können um kleine Sprechpausen bereinigt und die Stimmen optimiert werden. Wünschen würde ich mir noch ein paar Statistik-Funktionen, die mir meinen Gesamt-Podcast-Konsum oder den Umfang der Wiedergabeliste aufzeigen.

Im Kern umsonst

Ja, auch der Entwickler Supertop Software ist auf ein Abo-Modell umgestiegen. Aber knapp neun Euro für ein Jahr finde ich mehr als fair. Wer Castro ausprobieren möchte oder auch danach auf einige der Funktionen verzichten kann, lädt die App erst einmal kostenlos. Um die Entwicklung der Apps, die ich täglich mehrfach nutze weiter zu unterstützen, werfe ich hier gerne die paar Taler in den Hut.

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Kommentare

Sven 06.09.2018

Eine ganz schöne Menge an Abos. Danke für Tipps.

Hendrik 06.09.2018

Gerne. Ich höre auch nicht immer jede Episode.

Dein Kommentar



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