11.09.2017   ·   Hannover , Fotografie

Als einer von 300 Teilnehmern bin ich am Samstag quer durch die Stadt gelaufen, um innerhalb von 12 Stunden 12 Fotos zu vorgegebenen Themen zu erstellen und an meinem ersten Fotowettbewerb überhaupt teilzunehmen. Klingt einfach, das Kleingedruckte im Regelwerk macht es aber durchaus anspruchsvoll, denn die Reihenfolge der Aufgaben ist entscheidend und alle drei Stunden muss zudem ein neues Ziel angelaufen werden um die nächsten drei Themen zu bekommen. Die Bildbearbeitung am Computer ist natürlich verboten.

Ich bin schon gespannt auf die ganzen Interpretationen der anderen Teilnehmer - die gibt es ab 11. Januar 2018 in den Verdi-Höfen, Goseriede 10-12, zu sehen. Der Eintritt ist frei. Für Euch gibt es hier meine kleine Serie vorab.

Los!

Als Treffpunkt um 10:00 diente die Volkshochschule in der Altstadt. Hier wurden die Startnummern vergeben und Oberthema sowie die ersten drei Aufgaben bekannt. Außerdem erfuhren wir, wo wir in spätestens drei Stunden sein müssen, um unsere Laufkarte am Checkpoint abstempeln zu lassen. Die Organisation war insgesamt super professionell und es hat alles geklappt. Lediglich das Wetter machte nicht ganz so mit, aber der Dauerregen hörte wenigstens irgendwann auf.

Als Oberthema wurde Songs - Made in Germany präsentiert.
Eine erste Internetrecherche der Aufgaben eins bis drei hat zwei Sachen ergeben: Es handelt sich offenbar um Titel deutschsprachiger Interpreten - und ich habe offenbar keine Ahnung von diesem Genre, denn aus dem Stehgreif kannte ich keinen. Da in das erste Bild auch die Startnummer einzubauen war, irrte ich fast zwei Stunden ziel- und ideenlos durch die Stadt, ehe ich beschloss den Weg Richtung zweiten Treffpunkt anzutreten. In Linden folgten dann recht kurz aufeinander drei Treffer. Meine Zufriedenheit hielt sich in Grenzen.

Eine Nummer zu groß

Erinnerungsfetzen

Aus Liebe zum Detail

Mit den weiteren Aufgaben klarten Wetter und Stimmung auf, denn hier hatte ich jedesmal zumindest gleich Ideen. Fraglich war jetzt nur noch, ob ich auf dem Weg nach Herrenhausen auch entsprechende Umsetzungsmöglichkeiten aufstöbern würde.

Graffiti-Love

Mit Kinderaugen

Tanz aus der Reihe

Die ersten drei Aufnahmen habe ich noch jeweils in einer Farb- und einer Schwarz-Weiß-Version gemacht und dann entschieden, dass ich die Serie gerne in Schwarz-Weiß belassen möchte. Um die Millionen Farben zumindest um die Ecke zu Zeigen, habe ich im Baumarkt ein paar Stillleben versucht und mich letztlich für die Palette mit den netten Farbnamen entschieden. Ach, und der neunte Musiktitel sagte mir sogar etwas ohne zu googeln!

Millionen Farben

Irgendwas mit L

Allein Allein

So langsam wurden die Beine zwar schwer, aber die Ideen kamen immer schneller. Mittlerweile sammelten sich auch jeweils mehrere Interpretationen auf der Speicherkarte, so dass ich am Zielort etwas zum Aussortieren hatte. Es müssen ja genau 12 Aufnahmen sein! Aber was man unterwegs erst mal hat, das hat man.

Spiegelbild

Trau dich doch mal was

Ich lass' für Dich das Licht an

Am Ziel in der Südstadt tauschte ich Speicherkarte gegen Bratwurst und hatte laut Handy 35km in den Beinen. Der Tag hat mir wirklich Spaß gemacht. Er war geprägt von einigen Herausforderungen und viele nette Kontakten.

Am 08. September 2018 gibt es die zweite Auflage des Fotomarathons - wer ist noch dabei?


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Kommentare

Chris 12.09.2017

Schöne prägnante Zusammenfassung und schöne Bilder. Und ich bin mir so was von sicher, dass ich so was von am Thema vorbei bin. Und: Das Bild zu “Irgendwas mit L” kommt mir irgendwie sehr bekannt vor…

Hendrik 13.09.2017

Das habe ich für mich auch einfach nicht so ernst genommen. Ja, es sind alles Songs, aber deswegen muss ja nicht immer Musik im Bild sein. :)
Sag Bescheid, wenn man Deine Fotos sehen kann!

Dein Kommentar


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